Langzeit-EKG (Holter)

Ein kleines Aufzeichnungsgerät erfasst Ihren Herzrhythmus über 24 Stunden oder länger - während Sie Ihrem normalen Alltag nachgehen.

Langzeit-EKG-Rekorder mit Elektroden am Oberkörper

Rhythmusstörungen erkennen, die nur zeitweise auftreten

Viele Herzrhythmusstörungen treten nicht ständig auf und zeigen sich deshalb in einem kurzen Ruhe-EKG nicht. Das Langzeit-EKG, auch Holter-EKG genannt, zeichnet jeden Herzschlag über einen längeren Zeitraum auf - bei der Arbeit, in Bewegung und im Schlaf.

Das Gerät ist etwa so groß wie ein Smartphone und über Elektroden mit der Brust verbunden. Nach der Aufzeichnung wird es in der Praxis ausgelesen und ärztlich ausgewertet.

Wann ist ein Langzeit-EKG sinnvoll?

  • Herzstolpern oder Herzrasen, das zwischendurch auftritt
  • Schwindel oder kurze Bewusstlosigkeit ohne klare Ursache
  • Verdacht auf Vorhofflimmern
  • Kontrolle einer Behandlung von Rhythmusstörungen
  • Abklärung nach einem Schlaganfall

Bei akuten Brustschmerzen, Atemnot oder Bewusstlosigkeit rufen Sie bitte sofort den Notruf 112.

So läuft das Langzeit-EKG ab

  • 01
    AnlegenIn der Praxis werden die Elektroden aufgeklebt und das Gerät angeschlossen.
  • 02
    AlltagSie gehen wie gewohnt Ihren Aktivitäten nach.
  • 03
    ProtokollSie notieren, wann Beschwerden auftreten und was Sie gerade tun.
  • 04
    AuswertungNach der Rückgabe wird die Aufzeichnung ausgewertet und mit Ihnen besprochen.

Wie bereiten Sie sich vor?

  • Duschen Sie vor dem Termin - während der Aufzeichnung ist Duschen nicht möglich
  • Verzichten Sie auf Körperlotion im Brustbereich
  • Tragen Sie bequeme Kleidung
  • Nehmen Sie Ihre Medikamente wie gewohnt ein
  • Führen Sie das Protokoll möglichst genau

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