Wie arbeitet Ihr Herz unter Belastung?
Manche Herzerkrankungen zeigen sich erst, wenn das Herz mehr leisten muss. Bei der Stressechokardiographie werden deshalb Ultraschallbilder des Herzens in Ruhe mit Aufnahmen unter Belastung verglichen. So lässt sich beurteilen, ob sich alle Bereiche des Herzmuskels auch bei Anstrengung gleichmäßig bewegen und ausreichend durchblutet werden.
Die Untersuchung kommt ohne Röntgenstrahlen aus. Herzrhythmus und Blutdruck werden während der gesamten Untersuchung überwacht.
Wann ist eine Stressechokardiographie sinnvoll?
- Verdacht auf Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit)
- Brustenge oder Atemnot bei körperlicher Belastung
- Verlaufskontrolle bei bekannter koronarer Herzkrankheit
- Beurteilung bestimmter Herzklappenerkrankungen unter Belastung
- Unklarer Befund im Belastungs-EKG
Bei akuten Brustschmerzen, Atemnot oder Bewusstlosigkeit rufen Sie bitte sofort den Notruf 112.
So läuft die Stressechokardiographie ab
- 01
VorbereitungSie werden an EKG und Blutdruckmessung angeschlossen.
- 02
Bilder in RuheZunächst wird Ihr Herz in Ruhe mit Ultraschall untersucht.
- 03
BelastungDie Belastung wird schrittweise gesteigert, zum Beispiel auf einem Liegeergometer. Dabei wird Ihr Herz weiter mit Ultraschall beobachtet. Beschwerden können Sie jederzeit melden.
- 04
Erholung und BesprechungNach einer kurzen Erholungsphase besprechen wir das Ergebnis mit Ihnen. Insgesamt sollten Sie etwa 45 Minuten einplanen.
Wie bereiten Sie sich vor?
- Tragen Sie bequeme Sportkleidung und feste Schuhe
- Essen Sie vorher nur eine leichte Mahlzeit
- Ob Medikamente wie Betablocker vorher pausiert werden sollen, besprechen wir mit Ihnen - bitte setzen Sie Medikamente nicht eigenständig ab
- Bringen Sie Ihren aktuellen Medikamentenplan und Vorbefunde mit
- Bei Fieber oder einem akuten Infekt verschieben Sie den Termin bitte
Ihr Facharzt

Dr. medic Stergios Chantzaras
Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie
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